Montessori Schule | Montessori Schule |
|
Während in den Regelschulen der Frontalunterricht erst in den letzten Jahren zugunsten anderer Unterrichtsmethoden an Umfang abgenommen hat, spielt er in der Montessori Schule eher eine untergeordnete Rolle bei der Wissensvermittlung. Stattdessen gehört der Großteil der Unterrichtszeit in einer Montessori Schule der Freiarbeit, die von der Begründerin Maria Montessori als Methode der freien Wahl bezeichnet wurde. Diese Bezeichnung beschreibt sehr gut, was die Methode kennzeichnet, nämlich die freie Entscheidung der Kinder in drei Gesichtspunkten: 1. womit sie sich beschäftigen möchten, 2. wie sie sich mit dem ausgewählten Material beschäftigen möchten (alleine oder mit Unterstützung durch Lehrer oder Mitschüler) und 3. wie lange die Beschäftigung andauert. Durch diese Freiheiten wird den Kindern das Recht und die Fähigkeit zur Selbstbestimmung zugesprochen, die in einer Montessori Schule als Grundlage für erfolgreiches und nachhaltiges Lernen angesehen wird. Neben der Freiarbeit werden auch andere didaktische Methoden eingesetzt, typische Beispiele sind hier Gruppen- oder Projektarbeit. Exkursionen und Museumsbesuche sollen Wissen vor Ort vermitteln. Auch gebundener Unterricht ist Bestandteil des Stundenplans, jedoch in einem deutlich geringeren Umfang als in einer Regelschule und auch hier wird mehr Wert auf die einzelnen Bedürfnisse der Schüler genommen als üblich. Dies spiegelt sich auch in der Zusammensetzung der Klassen wieder, die in einer Montessori Schule oft aus Schülern unterschiedlicher Altersstufen aber mit annähernd gleichem Entwicklungsstand bestehen. Die gegenseitige Hilfe und Unterstützung wird beim gemeinsamen Lernen groß geschrieben und von den Lehrern unterstützt. Mehr Informationen und geeignetes Material gibt es bei Montessori-Shop.de . |